Sendungen zum Thema Kunst (5)

Flüchtige Paradiese

In einen ekstatischen oder ungehemmten Zustand zu verfallen, kann mehr als Gefühle der Entrückung und der veränderten Selbsterfahrung hervorbringen. Rausch und Ekstase können auf verschiedenste Weise produktiv wirken: In der Suche nach persönlicher Erkenntnis ebenso wie im gemeinsamen Erleben erinnerungswürdiger Momente. Doch wo fangen diese Zustände an und wo können sie enden? Und wie kann man diese erreichen? Die Antworten darauf können höchst unterschiedlich ausfallen. In der 28. Magazinsendung begeben wir uns daher auf die Suche. Im Studio sprechen wir mit dem Kulturwissenschaftler Dr. Gerhard Scharbert über Rauschpraktiken aus Antike, Moderne und Gegenwart und spüren nach, in welcher Gestalt und in welchen Rollen das Berauschen im Laufe der Zeit in Erscheinung tritt. Unsere Redakteure haben sich zudem im Selbstversuch dem Rausch verschrieben. In diesen Experimenten werden uns unter anderem aufwühlende Kunsterlebnisse und außergewöhnliche kreative Eingebungen begegnen, die deutlich werden lassen, wie tiefgreifend Rausch unser Menschsein bestimmt.

Besetzung

avatar Gerhard Scharbert (Gast)
avatar Constantin Hühn (Moderation)
avatar Sebastian Schwesinger (Sendungsredaktion)
avatar Jessica Masche (Sendungsredaktion)
avatar Nikita Hock (Sendungsredaktion)

Sendung vom 28. November 2014

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Tags: Drogen (1) Fasten (1) Gebet (1) Konzert (1) Mittelalter (1) Schreiben (1) Bewusstsein (2) Tanz (2) Moderne (2) Rausch (3) Kunst (5) Antike (5)

Hörspielwissenschaft

Nicht nur in der Vergangenheit waren Künstler und Wissenschaftler oft ein und dieselbe Person. Warum sind in unserem heutigen Verständnis aber Kunst und Wissenschaft so weit voneinander entfernt, dass sie sogar zu Gegensätzen erklärt werden können? Ausgehend vom Konzept der künstlerischen Forschung, unter dessen Perspektive seit ein paar Jahren intensiv Erkenntnisprozesse der Künste erschlossen werden, wollen auch wir unsere kuünstlerischen Zugänge zu kulturellen Phaänomenen hinterfragen. Dazu bringen wir mithilfe von Julian Klein, dem Direktor des Instituts für künstlerische Forschung in Berlin, zunächst Licht ins Dunkel zwischen Kunst und Wissenschaft. Anschließend lauschen wir zwei konkreten Projekten. Lena Michaelis und Mark Othmer haben einerseits zur Besessenheit und andererseits zum Transhumanismus je auf ganz eigene Art mit Hörspielen gearbeitet. Ihre Werke hören wir in der Sendung in voller Länge und diskutieren mit ihnen darüber, wie, wann und wo künstlerische Methoden in der (Kultur­)Wissenschaft sinnvoll zum Einsatz kommen koönnen; wie man also mit Hörspielen Wissenschaft betreiben kann.

Besetzung

avatar Lena Michaelis (Gast & Sendungsredaktion)
avatar Mark Othmer (Gast & Sendungsredaktion)
avatar Kira Overkämping (Moderation)
avatar Sebastian Schwesinger (Sendungsredaktion)

Sendung vom 16. April 2014

Download (82 MB)

Tags: Hörspiel (1) Dystopie (1) Künstlerische Forschung (1) Kulturwissenschaft (2) Teufel (3) Wissenschaft (4) Kunst (5)